Verfasst von: hugahaga | 4 August 2008

Bier und so

Das Müllerstraßenfest im Wedding hinter sich lassend, rennt man in Berlin für gewöhnlich gleich in die nächste und wieder nächste Zusammenkunft von Mensch und 1€-Tangas, Günstigjeans und Zuckerwatte.
Geschicktes Hangeln von einer Menge zur nächsten kann den Fröhnenden bei Interesse – selbiges sei hier grundsätzlich unterstellt – zu einer aberwitzig langen Straße goldenen Gerstensafts bringen.
Zwei Kilometer mit noch aberwitzigerem Publikum – hält sich dieses dort schon seit mehreren Litern auf. Aus dem konkurrierenden Bierdeckelsammler (s. Bild) wird ein feiner Gesprächspartner, aus dem torkelnden Iren wird ein leerer Ire, nachdem er ausgiebig das Gebüsch anbrüllt. Absurde Musik, die keiner weiteren Beschreibung bedarf, schweißt die jüngeren und etwas lässigeren Besucher zusammen. Wenn plötzlich vollständige Texte Rex Gildos erinnert werden, entstehen schöne Gespräche aus der Erklärungsnot.
Gesehen und erlebt auf der Karl-Marx-Allee. Sonntag.

Danke Berlin, wa.

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